Nicht nur, daß die Rohinstallation begonnen wurde, auch die Sanitärmöbel haben wir jetzt ausgesucht. Und hier kommen die Tips:
- Das Baubudget auf Basis konkreter Angebote erstellen. Dieser Tip ist so dermaßen abgedroschen, daß ich ihn auch getrost ignoriert habe. Leider. Das Kalkül: “Wir nehmen Standard und tauschen nur die Waschbecken aus; macht je EUR 300,00″ ging nicht auf, sondern voll in die Hose. Ich glaube, nur Rentner und Vollzeit-Bauherren haben Zeit und Muße, während sie die Unterschrift unter den Kaufvertrag für das Haus und die Finanzierung setzen, auch noch ein WC auszusuchen. So ging es mir jedenfalls. Sollte man aber machen. Oder Tip Nr. 2 beherzigen.
- Ihr kennt ja die Sterne-Einteilung von Hotels und habe eine ungefähre Vorstellung davon, wie die Badezimmer da so aussehen. Daumenregel: pro Stern EUR 500,00 Extrakosten einplanen – und das ist noch ohne Duschkabine (s. Tip Nr. 3). Für zwei Bäder, die einem Drei-Sterne-Hotel entsprechen, also noch mal zweimal EUR 1.500,00 extra einplanen. Mindestens. Wir wissen ja noch nicht, ob uns bei den Fliesen noch Überraschungen erwarten. Der Standard Lieferumfang ist meines Erachtens eher Ein-Sterne-Hotel/Jugendherberge. Auch wenn ganz stolz Villeroy&Boch in der Baubeschreibung steht.
- Jedes vernünftige Bad braucht meiner Meinung nach eine Duschkabine, logo. Hier ist zwischen dem IKEA Duschvorhang für zehn Euro bis zur Luxuskabine für drei Riesen alles möglich. Erfahrungsgemäß tendiert das Ergebnis auch hier nicht in die zehn-Euro Richtung.