Also, die Platte liegt jetzt friedlich unter Planen und härtet aus. Hat alles super geklappt, bis auf eine exorbitant hohe Rechnung für zusätzlichen Füllsand. Hier meine Tipps für die nächste Bodenplatte:
1. Start so früh wie möglich, damit es keinen Streß mit dem Frost gibt.
2. In den Hausvertrag oder den Vertrag mit dem Tiefbauer aufnehmen: „Die erstellte Bodenplatte wird ohne Mehrkosten entsprechend der Gründungsempfehlung aus dem Bodengutachten erstellt.“. Bei uns nämlich war eine Standardplatte enthalten, Sandgründung 30 cm, das Bodengutachen empfahl aber 50 cm. Der zusätzliche Sand geht ganz schön ins Geld.
3. Keine zusätzlichen Leistungen beauftragen; nicht höher legen, nicht tiefer legen, keine Terrasse, etc. Außer, es gibt ein Angebot dafür, so dass der genaue Betrag klar ist. Sobald auch nur das kleinste Extra kommt, besteht die Gefahr, dass Ihr die (Kosten-)Kontrolle abgebt.
Wir haben im Moment ein kleines Mißverständnis mit unserem Tiefbauer (super Job!!) angesichts der Erweiterung der Leistung und der entstandenen Kosten. Und so wird die notwendige Sandmenge berechnet: Grundfläche (plus je 1 m in jede Richtung) * Stärke der Sanddecke = notwendiges Sandvolumen. Ein m³ Sand wiegt ca. 1,8 t – so bekommt Ihr die gesamte notwendige Tonnage. Checkt, dass die im Auftrag enthalten ist.