Endlich: seit Wochen strapazieren wir die Nerven der Nachbarn mit 3000W Strahlern an der Außensteckdose, die die Sicherungen ständig heraushauen, mit meterlangen Überlandkabeln an schon überlasteten Baustromkästen – und nicht zu letzt mit meinem Lieblingsfreund, dem Generator, der laut knatternd seinen Dienst tut (wenn er in der richtigen Stimmung war). Und an diesem schönen Morgen steht der Bautrupp von der Erschließungsfirma vor der Tür und schließt uns an sämtliche Netze an. Strom aus der Steckdose – kein Generator mehr! Gas! Wasser! Und sogar: Telekom (nicht zu verwechseln mit “Telefon” – das kann noch dauern…).
Unser Plan – kein Baustrom, weil Haus steht ruck-zuck, dann wird gleich richtig verdrahtet und schön Baustrom gespart – ist sowas von gar nicht aufgegangen. Stattdessen eine lange Zitterpartie.
Endlich vorbei!
Tip für die, die’s besser machen wollen: wenn das Grundstück gekauft ist und einigermaßen klar ist, daß gebaut wird: Infrastruktur beantragen, Strom und ggf. Wasser. Alles andere nervt.


